SABINE WIEDENHOFER

 

Sabine Wiedenhofer bei der Biennale 2017

Sabine Wiedenhofer ist mit ihrer Arbeit TriBeCa unter den 27 Künstlern, die 2017 an GLASSTRESS bei der Biennale Venedig teilnehmen.

Seit 2009 werden Künstler während der Biennale eingeladen, neue Arbeiten aus Murano-Glas herzustellen.

GLASSTRESS wird während der Biennale von Venedig zwischen 2. Mai und 26. November in zwei historischen Stätten gezeigt: Dem Palazzo Franchetti am Canale Grande in Venedig und in einer ehemaligen Glasbläserei in der Murano-Fabrik auf der Insel Murano.  

Kuratiert von Dimitry Ozerkof, Herwig Kempinger und Adriano Berengo gibt es bei GLASSTRESS 2017 Installationen der diesjährigen Vertreter Österreichs, Erwin Wurm und Brigitte Kowanz, ebenso wie vom belgischen Künstler Koen Vanmechelen.

Die Arbeiten sind in den Gärten und im Inneren des Palazzo Franchetti ausgestellt. In der Glasfabrik in Murano wird Loris Gréaud im Raum intervenieren und einen stillgelegten Schmelzofen zum neuen Gebrauch in seiner Installation The Unplayed Notes Factory adaptieren.

Während Sabine Wiedenhofer schon seit Jahren mit dem fragilen Medium Glas arbeitet, tut dies etwa die Hälfte der bei GLASSTRESS 2017 beteiligten Künstler zum ersten Mal, unter anderen Ai Weiwei, Ugo Rondinone, Dustin Yellin und Karen LaMonte. Die übrigen haben schon früher  an dem innovativen Projekt teilgenommen.

Seit 2009 ist Glasstress offiziell als Parallel-Event zur Biennale im Programm. Ursprünglich vom Glas-Unternehmer Adriano Berengo auf Murano ins Leben gerufen, um die Glaskunst wiederzubeleben, werden die GLASSTRESS – Ausstellungen der Biennalen seit 2011 danach in zahlreichen Museen und Institutionen weltweit präsentiert.  

Auf der letzten Biennale 2015 wurde Glasstress als gemeinsames Projekt der Stiftung Berengo mit dem Eremitage-Museum von St.Petersburg organisiert. 

Künstler verschiedener Disziplinen, von Bildhauern bis zu Musikern, stellen in Zusammenarbeit mit den Maestros auf Murano Kunstwerke aus Glas her. Mit dieser Verbindung von Handwerkskunst und Kreativität eröffnen sich so neue Perspektiven, sowohl für das Glas als auch für die zeitgenössische Kunst. 

Bei GLASSTRESS wird Glas von seinen funktionalen und dekorativen Limits befreit und zum Material für die zeitgenössische Kunst. Während die Künstler unbegrenzte Möglichkeiten des Experimentierens vorfinden, können die Glas-Maestros ihre Fertigkeiten auf neue Arten einsetzen. 

 

TriBeCa 2017 –  Sabine Wiedenhofer

TriBeCa, das „Dreieck“ unterhalb von Canal Street in New York City war ein heruntergekommener Ort. Die New York Times beschrieb es einst als ein „schmutziges verfallenes kleines Rattenloch“. Dennoch ist es letzten Jahren zu einem der beliebtesten Stadtteile der USA geworden, der vielerlei Künstler anzieht. Diese kreative Bewegung in TriBeCa brachte den einzigartigen Charakter dieses Stadtteils hervor, der viele inspiriert hat, darunter die Künstlerin Sabine Wiedenhofer.    

Wie in der Darstellung der verschiedenen Blickwinkel in ihrer Serie Glass Sculptures ersichtlich, verbindet sich ihr kreatives abstraktes Denken mit ihrer Sicht auf die Kraft, Kreativität, Sensibilität, aber auch die Zerbrechlichkeit und Transparenz von New York.

Diese fünf widersprüchlichen Dimensionen zeigt sie in 156 sorgfältig handgemachten Glaswürfeln, die Wiedenhofer in Zusammenarbeit mit der Werkstatt Berengo in Murano hergestellt hat. Man kann sich visuell durch ihr TriBeCa bewegen und dann aus einer völlig anderen Vogel-Perspektive darüber schweben. Die Installation TriBeCa 2017 hat den New Yorker Freedom Tower dabei, der bekanntlich an die tragischen Ereignisse des 11. September 2001 erinnert. Der Freedom Tower gemahnt an die Widerstandskraft und die Hoffnung dieser Stadt, es hat ihre Skyline neu definiert. Die Künstlerin war tief  beeindruckt von New Yorks innerer Stärke und Widerstandgeist, der in diesen Verheerungen zum Vorschein kam. Für Wiedenhofer zeigt TriBeCa2017 wie die Stadt ihre Vergangenheit hochhält, während sie der Zukunft furchtlos entgegensieht.       

Bei TriBeCa 2017 hat Wiedenhofer weitere architektonische Meisterwerke einbezogen, wie das Z Building in 250 South Street und den verspielten Bauklotz-Wolkenkratzer in 56 Leonard Street. Vergangenheit und Zukunft ist auch im Crown Jewel - Gebäude der Wall Street (Trump Tower), dem Citicorp Building (erbaut 1972) und dem Hauptquartier der UNO (erbaut 1942) präsent.

 Nach gründlichen Überlegungen hat die Künstlerin Militärgrün als die dominierende Farbe in TriBeCa 2017 ausgewählt, da diese den Widerstandsgeist der Stadt für sie repräsentiert. Man sagt, dass diese bestimmte Farbe Gedanken und Gefühle ins Gleichgewicht bringt und spirituelles Wachstum fördert, dabei aber gleichzeitig die Seele beruhigt. Sie weckt Selbstvertrauen und verstärkt Mitgefühl, Liebe und Sinnlichkeit. Diese bewusste Farbentscheidung soll Fragestellungen darüber aufwerfen, wie die Gesellschaft bzw. das Individuum nun die Art verändern könnte, sich selbst darzustellen, die Gedanken, die Stimme. Ist es am Besten, gesehen und nicht gehört zu werden und einfach mit dem Hintergrund zu verschmelzen? Seien es nun die Medien, ein Künstler oder jemand, der seine Ansicht mitteilen will  - sollten wir unsere tiefsten, innersten Überzeugungen und Werte bewusster tarnen?

New York ist zweifellos eine Stadt, die von ihrer reichen, bunten Geschichte getränkt ist, aber von ihrer hellen und strahlenden Zukunft übersprudelt. Ihre wesensmäßige Fähigkeit, sich ständig selbst  zu erneuern und wiedererfinden ist in einer Zeit der Ungewissheiten ein mächtiges Bekenntnis zum Herz dieser widerstandfähigen Stadt.

 

Farbe und Licht – eine Liebesgeschichte 

Die Kunst von Sabine Wiedenhofer ist das Resultat der Vereinigung mannigfaltiger visueller Elemente und Materialien. Sie arbeitet mit Fotografie, Malerei, Skulptur, Glas und Metall und verbindet verschiedene Elemente. um immer komplexere Bilder hervorzubringen. Ihre Kreativität entsteht aus intensiven Experimenten mit dem Material und seinen Lichteffekten, mit Farbe, Dimensionen und ihrer Platzierung in der Gesamtstruktur.   

In ihren innovativen Arbeiten verbindet sie diverse Bildsprachen und Ausdrucksformen mit einer originellen Behandlung der Bildoberfläche ebenso wie bei der Interaktion mit dem Betrachter.  

Die dreidimensionalen Kreationen, Raum, Leere und Licht sind wie Instrumente, auf denen sie mit dem Gegensatz zwischen Gleichgewicht und Instabilität spielt. Ihre Arbeit erweitert unsere Wahrnehmung der dunklen, unsichtbaren Seite der Wirklichkeit, mit metaphysischen und mystischen Bezügen lotet sie den unsichtbaren Abgrund jenseits des Todes aus.   

Sie verwendet keine high-tech Apparaturen, die Komplexität rührt von der sorgfältigen Behandlung des Materials und der akribischen Planung her, die trotz der scheinbaren Simplizität unendlich komplex ist. 

TriBeCa ist ein paradigmatisches Beispiel für die lyrischere Seite ihrer Kunst. Hier vereinigen sich systematische Reflexion und poetisches Gefühl, und formales Spiel der Symmetrien mit dem Willen imaginäre Landschaften mit den Mitteln der Abstraktion zu erschaffen. Diese Einheit, dieser Dialog zwischen widersprüchlichen Elementen berührt den Betrachter mit ihrer vibrierenden Musikalität, den Variationen zu einem Thema vergleichbar.  

Bei den Cubes generieren die Gegenüberstellungen und Interaktionen zwischen Linien und Farben eine feinkristalline musikalische Bildsprache, ohne jegliche Übertreibung oder Mangel. Diese visuelle Musikalität spricht jeden an, egal ob mit dem Kontext, den theoretischen Prinzipien oder dem Rest ihrer Arbeit vertraut oder nicht.  

Neben ihrer Arbeit als Malerin und visuelle Künstlerin hat Sabine Wiedenhofer eine Reihe von skulpturalen Objekten produziert. Mehrere Aspekte ihrer Kreativität sind hier verbunden. Es gibt Werke, bei denen es schwierig ist zu benennen, um welche Kategorie es sich handelt, Malerei oder Skulptur, wie im Fall ihrer Light Boxes. Sie sind dazu bestimmt, an der Wand zu hängen, dennoch beinhalten sie die dritte Dimension und das Licht ihrer integrierten Leuchtkörper. 

Dagegen zeigen die Stühle von Delicate Future eine fast zeichnerische Leichtigkeit, trotz ihrer manifesten Körperlichkeit und ihres Gewichts als Skulptur.

Jedenfalls ist es das Projekt das zählt, die Intention, in die sich die diversen Bereiche ihrer Arbeit einschreiben.

Im schwerelosen und wechselhaften Spiel des Lichts in den Fenstern der Kapelle Merkenstein beweist sich Wiedenhofer als subtile Erschafferin dreidimensionaler Räume. 

Es gibt eine ständige Spannung zwischen Grundstruktur und Bewegung. Die Bewegung und Veränderung des Lichts im Laufe eines Tages erzeugt eine enorme Vielfalt von Kombinationen, vervielfacht durch das Spiel das Lichts, das durch das farbige Glas in den Raum fällt. Die Glasarrangements bringen komplexe Muster hervor die je nach Tageszeit und Blickwinkel variieren und mystische Lichteffekte hervorbringen. Das Material Glas schuldet sein ästhetisches Potential dem Licht. Mit seinen extravaganten Eigenschaften und seiner ambivalenten Natur ist Glas kein fügsames Material. Damit zu arbeiten ist eine Herausforderung für die Beherrschung der Materie, daher die Faszination, die es seit der Antike auf Künstler, Handwerker und Wissenschaftler ausübte. In seiner inneren Struktur birgt es noch das Chaos der Flüssigkeit, dennoch ist es ein Festkörper, obwohl es zerbrechlich und durchsichtig ist. Seine wahre Natur bleibt Gegenstand von Debatten und andauernder Reflexion.    

Die Fenster sind eine Metapher für den Aufstieg von den Tiefen des Irdischen zu den Höhen der Spiritualität, das Glas bricht das Licht und transzendiert das Stoffliche. Die Künstlerin benützt das Licht als ein Element, das Immaterialität symbolisiert, den Höhepunkt der Suche nach Subtilität, denn das Licht durchdringt das Glas ohne es zu verändern. Metaphorisch verkörpert das Glas die Idee des Heiligen und göttlicher Allgegenwart. Die Botschaft des Lichts im Glas suggeriert eine metaphysische Neigung; sie ist ein Symbol für die Suche nach Erlösung.

Bei Farbe ist alles möglich; minuziös platziert Wiedenhofer die Einzelelemente mit dem Bewusstsein maximaler Präzision. Intuitiv kombiniert sie diese Elemente, um neue Kompositionen zu erschaffen. Sie erschafft diese neue Welt in vollkommener Freiheit – es ist ein Akt der Liebe, eine Liebesgeschichte zwischen der Künstlerin und ihrer Kunst. Das Werk ist fertig, wenn die Künstlerin befriedigt ist – und damit letztlich der Betrachter.

Autor: Dr. Cem Angeli - C.A.Contemporary Gallery - Vienna

upcoming

Art Austria - Palais Lichtenstein
Mar 2017- represented by Galerie Kovacek Contemporary - solo show

Glasstress - la Biennale di Venezia - 9th May 2017 - Nov 2017
Palazzo Francetti - Fondazione Berengo
curated by Dimitri Ozerkov, Adriano Berengo, Herwig Kempinger
http://glasstress.it

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June 2017 - represented by Galerie Kovacek Contemporary - solo show

Fischerhaus Moosburg Carinthia
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Art - Kunst Salon - Perchtoldsorf
Sept/Oct 20157 - represented by Galerie Kovacek Contemporary

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2016: Art Kunst Salon - Perchtoldsdorf
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Fischerhaus Moosburg - TicTacToe 2016 - solo show
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2016: Summer time blues - Galerie Kovacek
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2016: Art Austria - Leopoldmuseum
10-13 Mar 2016 - represented by Galerie Kovacek Contemporary
www.art-austria.info

2016 Vienna Fair
Oct 2015 - solo show - represented by Galerie Kovacek Contemporary
www.viennafair.at/

2015 Jul - Aug: Art & la dolce vita
Moosburg - solo show

2015 Jul - Sep: solo show
Galerie Kovacek Contemporary

Jun 2015-Aug 2015 - solo show Art Austria
Leopoldmuseum
represented by Galerie Kovacek Contemporary - solo show
www.art-austria.info

2014 WEISS meets WIEDENHOFER
Nov-Dec 2014

Schloss Merkenstein, Glass Windows Intstallation
21 June 2014 / chapel windows installation / production Adriano Berengo - Berengo Studio Murano

IMPERIAL goes CONTEMPORARY 2014
running exhibition - Sabine Wiedenhofer - solo show
Kärntnerring 16, 1010 Wien ART AUSTRIA 2014

Art Austria - Leopoldmuseum - Art Fair - solo show
Galerie Kovacek - Spiegelgasse 12, 1010 Wien ART SALZBURG 2013

ART Salzburg Art Fair - Dom Residenz
Sabine Wiedenhofer - solo show
Galerie Kovacek Contemporary
Spiegelgasse 12, 1010 Wien ART AUSTRIA 2013

Leopoldmuseum - Art Austria - solo show
Galerie Kovacek Contemporary
Spiegelgasse 12, 1010 Wien
25th of June - 20th of July 2013

Galerie Kovacek, solo show
Spiegelgasse 12, 1010 Vienna
http://www.kovacek.at

ART AUSTRIA: 9th - 13th of May 2012
Galerie Kovacek - Spiegelgasse 12, 1010
contemporary: solo show

ART AUSTRIA - solo show
LEOPOLDMUSEUM VIENNA
http://www.art-austria.info

5th of June - 20th of July 2012
Galerie Kovacek, solo show 26th APRIL 2012

Wirtschaftsblatt - Fété Delux Catwalk, Vienna
Wiener Börse - ART Catwalk - presenting the first Wiedenhofer Woven Art Dresses

HOFBURG - Vienna - 10th of Nov 2011
"Innocence" Charity Exhibition Gala Night Vienna,
special thanks to Ursula Karven, Fritz Karl, Edita Malovcic - Madita, Gabbi Werner

Jul. - Aug 2010 Wörthersee-Exhibition
after 2 years of creating, Wiedenhofer presents her new art circle:
BARCODES | CUBES | FACES | TRAVEL | NATURE
In Fischerhaus Moosburg, Saag Ja - Bad Saag, Schloss Hotel Leonstain - Pörtschach

Sept. 2009: Vienna
Vienna Ringturm Fonddesign of the Ringturm Fond -calender 2010
http://www.ringturm.at/...Pink_Ribbon.pdf

4. Juni 2009: Vienna
Charity Exhibition: Wiedenhofer organized her 3rd. charity-exhibition "innocent" for "doctors without borders" at Palais Ferstel
Special thanks to:
Karl Wlaschek, Klaus Maria Brandauer, Katja Riemann, Brigitte Karner & Fritz Egger,Natalia Ushakova, Sir Louie Austin, Rounder Girls,Chef de cuisine: Walter Eselböck & Taubenkobel Crew and Reinhard Gerer

Salzburg
Wiedenhofer 2nd Charity exhibition "alive" at Schloss Mönchstein for "doctors without borders"
Special thanks to:
Dr. Heinz Schaden, Nicole Beutler, Michael Aufhauser, Fritz Egger, Sir Louie Austin, Arno Stürmer

Innsbruck
Galerie Opening Marionnaud
Special guest: Michael Hadschieff

Nov.03 - Feb.04: Salzburg
Galerie Opening - Marionnaud
Eröffnung: Markus Reichenspurner

Jul.03 - Aug. 03: Pörtschach
Schloss Hotel Leonstain Kärnten - Wiedenhhofer organized her 1st charity exhibition "ohne Grenzen" for "doctors without borders".
Special Thanks to:
Christoph Neuscheller - Schloss Hotel LeonstainEröffnung: Hanno Soravia

May.03 - Jun. 03: Vienna
ARWAG Penthouse at Hochhaus neue Donau - Wien "dem Himmel so nah"
Special Thanks to:
Stefan Hawla (Arwag) & Heinz Werner Schimanko
Eröffnung: Josie Prokopetz
Laudatio: Dr. Regina Prehofer

Okt.02 - Jan. 03 Antwerp
Velvet Lounge Antwerp - "lack of concern III" Antwerp Business Center - "loc II"
Eröffnung: Sophie Karmasin & Serge Falck

Jun. 02 - Jul. 02 Vienna
Bank Austria - "lack of concern I" Wien
Laudation: Chris Lohner & Heli Deinboek

Dez. 00 - Jan. 01 Vienna
Silberwirt-Schlossquadrat
Special Thanks to Stefan Gergely & Franz Antel "se non è vero è ben trovato II"
Laudatio: Franz Antel & Rainhard Jesionek

Dec. 99 - Jan. 00 Vienna
Intermezzo - "winter dreams"

Sep. 99 - Nov. 99 Niederösterreich
Kultur Felmayr Scheune Schwechat - "select"

Nov. 98 - Jan. 99 Vienna
Apropos - "Hello Wien"

Oct. 98 - Nov. 98 Vienna
Art Cult Centre - Austria Tabak Museum - "moments of clarity"
Laudatio: Heinz Werner Schimanko

Feb. 98 - May. 98 UK - Manchester
the Fluid club - "hello Vienna"

Jun. 97 - Sep. 97 Vienna
Bernd Schlacher - MOTTO - Bar & Restaurant - "exotic erotic"
Special Thanks to Bernd Schlacher

May. 97 - Jul. 97 Vienna
Kultur in Wien - 1070 "se non e vero e ben trovato"